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Vaganca Serie II. - Knete, Kacke und Korinthen Ein neues Abenteuer der Sex-Agentin VAGANCA 1. Folge: Der Traum vom Kacken Dieser Mann war nichts weiter als ein Wurm. Immerhin war er ein ständig spritzender Wurm. "Männer von 18 Jahren", überlegte Sarah und musste bei dem Gedanken lächeln (denn sie war selbst kaum älter), "sind wie Wachs. Man kann sie leicht formen." Sie bohrte den Absatz ihres hochhackigen Schuhs vorsichtig in seine Seite. Jasper jaulte auf. "Das tut weh, Sarah!" "Bist du wohl still - und bleib da unten!" Er kroch auf allen Vieren vor ihr. Sie hatte es ihm befohlen und er hatte - zu ihrer Überraschung - gehorcht. Sie erinnerte sich nicht mehr genau, warum sie angefangen hatte, dem Studenten der Betriebswirtschaftslehre Befehle zu geben. Aber es machte ihr Spaß, es erregte sie. Am liebsten hätte sie ihn angekackt. - Aber das ging zu weit, sagte Sarah sich; das würde der Junge nicht mitmachen, und so war es schließlich auch sehr schön. Sie trat etwas fester zu, und Jasper stöhnte auf. "Gefällt es dir?", erkundigte sie sich. "Ich weiß nicht." Er klang jämmerlich und das gefiel ihr; sie war feucht zwischen den Schenkeln. Jasper hatte schon zweimal in ihr abgespritzt, und er würde es auch noch ein drittes Mal schaffen, das wusste sie. Jasper war einfach ein geiler Bock, der so viel Saft in seinem Sack hatte, dass sie ihn melken musste, damit er nicht platzte. "Komm, mach es mir, Jasper!", sagte sie, und ihre Stimme war eine Spur sanfter. Sie hatten zum Ende zu kommen, in 30 Minuten musste sie ihren Dienst antreten im Regierungsviertel. *** Sarah wunderte sich: Miriams Frisur war fünf Zentimeter höher als gestern. Kerstin trug ein neues Kleid, das so eng geschneidert war, dass sie sich heute Morgen darin hatte einnähen lassen müssen. Sarah saß an ihrem Schreibtisch im siebten Stock mit dem atemberaubenden Blick auf den Reichstag und versuchte, sich auf die eingegangene Post des Staatssekretärs zu konzentrieren. Doch auch ihr Blick schweifte immer wieder zur grauen Bürotür. Um sieben Minuten nach zehn Uhr erschien er. Der Büroklatsch hatte die Erwartungen hoch geschraubt; sie alle mussten enttäuscht werden, darüber war sich Sarah klar. Doch Sarah hielt den Atem an, als er durch den Türrahmen trat. Auf einen solchen Mann war sie nicht vorbereitet. Ihr Chef, der Abgeordnete S. war groß. Doch Martin Dammann überragte ihn um einen halben Kopf. Seine Schultern waren breit, die Hüften schmal und der Gang federnd. Dammann trug einen maßgeschneiderten Anzug aus leichter Wolle, hellgrau. Dazu schwarze Halbschuhe, ein Hemd mit Manschetten. Ein Mann, mit dem man sich sehen lassen konnte. Ein Mann zum Verlieben, spukte es Sarah durch den Kopf. Und als er sie sah, gar anlächelte, wurde Sarah rot – das erste Mal, seitdem sie auf der Abiturfeier ihren ersten Heiratsantrag bekommen hatte. Martin Dammann war an ihr vorbei und schüttelte Kerstin, welche die Chefsekretärin von S. war, herzlich die Hand. Jetzt erst merkte Sarah, dass sie aufgesprungen war. Eilig setzte sie sich und zwang sich, die Post zu sortieren. Miriam, gerade 19 und in der Probezeit, kicherte albern, als Dammann sie ansah, bevor er zusammen mit Kerstin im Büro des Abgeordneten S. verschwand. Sarah atmete aus. Was für ein Mann. S. steckte den Kopf aus der Bürotür: "Sarah, können sie zu uns kommen?" Er platzierte sie neben Martin Dammann, und Sarah war froh, dass sie gelernt hatte, reserviert zu wirken, auch wenn sie innerlich vor Neugier brodelte: Was war das für ein Mann? Sie hielt Martin Dammanns Blick stand, der länger war, als es sich gehörte: durchdringend, taxierend, fast schamlos kam er ihr vor. Sein Lächeln dazu jedoch war entwaffnend. Es war das Lächeln eines großen Jungen, der nicht wusste, wohin mit seiner erwachenden Kraft. Ein breites Lächeln mit blitzenden Zähnen und einer Oberlippe, die kühn geschwungen war und eine Ahnung von Ausschweifungen versprach, an die Sarah kaum zu denken wagte. "Umwerfend, Sarah Vaganca", sagte Martin Dammann, "wirklich umwerfend." "Du siehst, ich habe nicht zu viel versprochen." Der Abgeordnete S. klang wie ein stolzer Vater, der über seine Tochter sprach. Dabei hatte Sarah ihren Vater nie kennen gelernt, was ihr auch in diesem Augenblick wieder einen Stich versetzte. Sie zwang sich zu lächeln. "Martin Dammann braucht eine Wohnung", wandte sich S. an sie. "Ich verstehe nicht ...", fragte sie nach und S. unterbrach sie: "Sie sollen die Wohnung für ihn finden?" "Ich?", fragte Sarah. "Er ist der neue Staatssekretär des Ministers und kommt direkt von der Botschaft aus Kapstadt zurück ..." Das hatte sie alles in der Zeitung gelesen. "... es ging überstürzt und die Verwaltung konnte nichts adäquates für ihn finden." Das war natürlich Unsinn. Die Verwaltung hielt immer zwei Dutzend Wohnungen auf Kosten des Steuerzahlers vor. Es musste einen anderen Grund geben. Martin Dammann lachte auf. "Ich fürchte, du musst ihr den wahren Grund nennen, Rudi." Er legte seine Hand auf ihren bloßen Unterarm. Die Hand war trocken und warm und selbstsicher. "Sie sehen herrlich aus, wenn sie skeptisch sind. Diese Falte über der Nasenwurzel. Entschlossen und ...", er suchte nach dem richtigen Wort, "... und charmant zugleich. Sie werden es weit bringen." Er schaute ihr direkt in die Augen. "Bis zur Staatssekretärin bestimmt." Er zog die Hand zurück. "Wenn sie es wollen." Staatssekretärin! Sarah zwang sich, ruhig zu atmen. Woher kannte er ihre geheimsten Wünsche? Nein, er konnte sie nicht kennen. Er kannte sie nicht! – Doch ... ahnte er sie? Die Geschichte ist urheberrechtlich geschützt. Strengstes Jugendverbot! Lizenziert zur Verwendung als Onlinetext in den geschlossenen Mitgliederbereichen von Lady Zahra - X-zess Limited. Weitergehende Rechte ausgeschlossen. |
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