Lady Zahra :: Memberbereich - Transparent
Home arrow Stories arrow Dirty Stories arrow Transparent

High-Class Dominanz

Zahra - Pinky Punk

Schriftgrösse

Larger FontSmaller Font

Die Wand

Ich kam zu früh. - Nicht so, wie Sie meinen. Ich war einfach zu früh da; Zahra und ihre Zofe beschäftigten sich noch mit dem Aufbauen. Zahra hatte mir eine Überraschung versprochen, und ich hatte bereits Angst, dass ich mir die Sache selbst verdorben hätte, wegen meines zu frühen Erscheinens. Aber Zahra blieb entspannt, kein Domina-Getue. Ich konnte im Studio bleiben und zuschauen. Wie jetzt noch eine Überraschung kommen sollte, fragte ich mich. Meine leise Enttäuschung zeigte ich Zahra natürlich nicht. Zahra stellte mir einen Barhocker mitten in den Raum, ich durfte mich setzen. Die Zofe brachte mir einen Espresso. Ganz entspannt alles. Ich zündete mir eine Zigarette an und schaute zu, wie die zwei eine Lattenkonstruktion, die bis an die Decke reichte, so ausrichteten, dass weder auf der rechten, noch auf der linken Seite Platz zwischen Latten und Wand blieb: ein überdimensionaler Raumteiler, bespannt mit Transparentpapier.

Kennen Sie Transparentpapier? Butterbrot-Tütenpapier. Die Snacktüten von "Schlecker" sind daraus gemacht. Mein Vater, vor seiner Pensionierung Architekt im Stadtplanungsamt, hat auf Rollen von Transparentpapier mit dem Rapidographen den Wiederaufbau von halb Gelsenkirchen vorgezeichnet. Wurde anschließend lichtgepaust. Jedenfalls: Transparentpapier auf großen Rollen gibt es offensichtlich immer noch. Zahra und Zofe tackerten weitere Bahnen davon an die Latten. Dann war der Raumteiler fertig, und das Studio in zwei Hälften geteilt. Hinter der Transparentwand richteten die zwei einen Strahler aus, der ihre perfekt proportionierten Figuren leider nur als komplett unscharfe Schatten an die Transparentbahnen warf.
Nun versprach es, ein bisschen spannend zu werden. Sie schoben hinter der Wand irgendeine schwere Konstruktion herein. Ein Bett vielleicht. Das Studiolicht wurde herab gedimmt; das Bild auf dem Transparent geriet dadurch zwar kontrastreicher, leider nicht schärfer. Aber ich wollte nicht protestieren. Zahra konnte ziemlich böse werden, wenn man Einwände erhob. Und ... auch eine nicht so gute Session musste man akzeptieren. Die Frau war schließlich Gold wert. Also Kaffee trinken und entspannen. Leider war die Tasse leer. Ich wollte neuen holen. - Ob das erlaubt war?
Es war mein letzter Gedanke an Kaffee, mein letzter Moment der Entspannung. Es folgte, ich kann es kaum ausdrücken ... Etwas Verbotenes. Eine Entgleisung, eine Abartigkeit. Und schließlich Erkenntnis. Eine Erkenntnis, die erlösend ist. Aber auch ängstigt.

Das Bett war kein Bett. Es war eine Streckbank? Ich erkannte jedenfalls schemenhaft ein großes Rad, eine Art Steuerrad, an welchem wohl Zahra stand. Die Zofe daneben hielt ein kleines Kästchen hoch, drückte darauf und Jerry Lee Lewis hämmerte auf seinem Klavier aus unsichtbaren Lautsprechern. Beherzt drehte Zahra am Rad, und das Klavier wurde von einem Schrei überlagert. Ein heller, heiserer Schrei. Eine Frauenstimme. Der Gaumen wurde mir trocken. Ich stellte die Tasse auf den Boden und starrte gebannt durchs Transparent. Zahra dreht das Rad nun langsamer, und der Schrei ging über in einen langen, klagenden Laut. Jerry endete, in den drei Sekunden Pause zum nächsten Track hörte ich das Knacken der Wirbelsäule des Opfers. Das Knarren der belasteten Lederschlaufen, in denen Füße und Handgelenke der bedauernswerten Person stecken mochten. Eigentlich konnte ich kaum etwas erkennen. Die Projektion auf die Transparentwand war zu unscharf, dennoch war die Vorstellung atemberaubend und - ich gebe es zu - verfehlte die Wirkung auf meinen Schwanz keineswegs.


Zahra hatte mich wirklich durchschaut. Mehr noch, sie kannte mich besser, als ich selbst. Nie hatte ich davon gebeichtet, auf solche perversen Sachen zu stehen. Ich wusste es ja selbst nicht. Aber er stand mir eindeutig. Die Show da vorne hinter der Wand gefiel mir. Die Zofe reichte Zahra eine Peitsche. Und nun schlug Zahra auf das Opfer ein, welches wehrlos auf der Streckbank gefesselt lag. Ich konnte nicht entscheiden, ob es echt war oder gespielt. Auf dem Transparent war die Vorstellung unscharf, nur meine Phantasie setzte die Bilder zusammen. Und natürlich kamen diese unglaublichen Töne aus dem Lautsprecher ... Jerry Lees Pianospiel war längst zu Ende, übrig geblieben waren die Schreie. Das Zischen der Peitsche, der scharfe, trockene Knall und dann der Moment, da durch den Aufprall oder den Schrecken die Luft aus dem Brustkorb des Opfers gepresst wurde. "Phhh", machte es. Dann ein erstes Aufstöhnen, dann der erlösende Schrei "ahhr". Und wieder von vorn. Die Peitsche sauste hernieder - "phh", Stöhnen, "aahr". Es war mittelalterlich, pervers. Und geil. Ich öffnete die Hose und rieb ihn mir.
"Phhf", "uhh", "aahr!!"

Besonders schärfte mich diese heisere Oberstimme bei ihrem Schrei an. Sie erinnerte mich an etwas. Ich wusste nicht woran. Jedenfalls extrem geil. Mmh, ich umfasste ihn mit der ganzen Hand. Rauf und runter, immer wieder.
Wieder klatschte die Peitsche. Ihr Rücken musste schon ganz blutig sein ... Wenn es nicht nur Show war. Auf dem Raumteiler waren nur Schemen zu sehen. Aber die Geräusche aus den Lautsprechern - obergeil.
Ahh, das tat so gut. Ich rubbelte und rubbelte. Gleich würde es aus mir heraus kommen. Die ganze Suppe, bestimmt bis aufs Transparent spritzen. Egal, ich hatte dafür schließlich bezahlt.
Plötzlich durchzuckte es mich.
Myra?
Konnte es Myra sein, die dort gefesselt auf der Folterbank lag?

Zahra war unermüdlich. Sie bearbeitete das Opfer nach den Regeln der Folterkunst. Sie wechselte den Arm und schlug jetzt mit der Peitsche in der Linken. Die Pausen zwischen den Schlägen waren länger geworden, dafür waren die Schläge härter. Es klatschte auf die geschundene Haut. Ich hörte die spitzen Schreie, und jetzt versuchte das Opfer zwischen den Schlägen Worte zu formen.

Es klang wie "Hilfe". Klar, was sonst? Das arme, arme Opfer. Ihm fiel nichts anderes ein, als "Hilfe" zu sagen. Ich musste grinsen - und verfluchte mich gleichzeitig dafür. Was für ein perverser, alter Mann ich war! Ein Schwein.
Aber ein geiles Schwein. Ein verdammt geiles Schwein. Vorne kamen die flüssigen Tropfen heraus, die ankündigten, dass es gleich so weit sein würde. Der orgiastische Höhepunkt der Veranstaltung, das Ziel aller Lust, das Höchste der Gefühle stand unmittelbar bevor.

Zahra hatte aufgehört zu peitschen. Sie stand wieder am Rad und drehte es Zentimeter für Zentimeter.
Schreie drangen aus den Lautsprechern.
Mein Schwanz gab die Antwort auf meine Frage: Wenn es doch Myra war? - Es machte die Sache noch geiler. Ich war ein wirklich elendiges Schwein.
Der weiße Saft donnerte heraus.
Entschlossen griff Zahra ins Rad. Ich hörte es knurpsen und knacken. Die Bandscheiben ächzten, die Sehnen aufs äußerste gespannt - gaben nach. Gaben den Kampf gegen Zahras Kraft auf. Das Mädchen riss entzwei.
Und ich spritzte. Herrlich spritzte ich. Und verfluchte mich. Ein letzter Rest Zivilisation!? Spritzte hinweg. Ich war ein Tier. Purer, geiler Instinkt. Nass, schwitzend.
Breitbeinig stand ich da, der Hocker war umgestürzt. Die Hose hing in den Kniekehlen und ich wichste ihn mir, um auch noch den letzten Tropfen heraus zu holen.
Dann war es vorbei. Der Bühnenstrahler erlosch.
Gute Show, Zahra. Aber kein Wort davon nach draußen, bitte.
Ich wirbelte herum. Im Dunkel erkannte ich - schemenhaft bloß - eine Silhouette.
Meine Augen waren noch geblendet vom Strahler, der die Transparentwand erleuchtet hatte.

 
< zurück   weiter >

WWW.ZAHRA-BIZARRE.COM

Zahra - Pinky Punk