Lady Zahra
Es waren mal wieder die üblichen Einladungen in Ihrer Mail, die Lady Zahra langweilten, weil Sie eine wunderbare Welt der Dominanz versprachen, die dann doch nicht gehalten wurde. Darunter viele E-Mails von sogenannten Sklaven, die versprachen, alles für Sie zu tun und höchstwahrscheinlich schon beim Heben ihrer Augenbrauen zusammenzucken würden. Da fiel Ihr eine E-Mail auf, die ein interessanteres Thema bot und Sie kannte auch die E-Mail Adresse: Herrin Ingrid. Herrin Ingrid war eine ehemalige Polizistin, die sich selbstständig gemacht hatte. Ihre Firma bot einen interessanten Service: Sie brachte flüchtige Ehemänner und Partner zurück, die meinten, Sie könnten Ihre Freiheit ohne Ihre Herrin genießen. Außerdem hatte Sie einen gut sortierten Sklavenhandel und Sie entführte auch schon mal einen speziellen Mann, wenn er einer Herrin gut gefiel. Sie übernahm dann auch die Basiserziehung, was bedeutete, dass Sie seinen Willen brach.
Herrin Ingrid führte Qualitätsprodukte und Lady Zahra hatte nach all diesen Nieten, mit denen Sie in der letzten Zeit zu tun hatte, wirklich Bedarf nach einem guten Sklaven. Und das in allen Belangen, Ihre Wohnung musste unbedingt mal wieder von oben bis unten geputzt werden und Sie bräuchte einen Chauffeur, denn ihre langen Reisen, wenn Sie auf Tour war, waren doch wirklich anstrengend. So war es eine günstige Gelegenheit, dass diese E-Mail eine Einladung zu einer Sklavenauktion war. Diese war für übermorgen Abend angesetzt und auch die Location war sehr interessant: ein tiefes Gewölbe einer ehemaligen Winzerei inmitten badischer Weinberge. Schnell schrieb Sie zurück und meldete sich an.
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