Lady Zahra Johnson - High Class Domina, Fetish Model, Escort Lady, Bizarrlady, Domina, Herrin in Stuttgart, Nürnberg, Luzern, Berlin, Wien u. weltweit - Vaganca 1.1 - Die Viper vor dem Biss
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Vaganca Serie I. - Folge 1: Die Viper vor dem Biss

"Ummph, ummmmpf, pf, umpf." Das ist MC.
"O, jaah, ja." Erst langes "jah", dann ein kurzes hinterher: Das bin ich.
Er: "Uuuua, ummmmpf, pf, umpf."
Und ich: "Jaah, ja, jaaahh, ja, o MC!"
Wir sind am Ficken. Sehr heftig, schwitzig und scharf. Auf dem Lagetisch des Doktors. Der Tisch ist dafür wunderbar geeignet. Eine Natursteinplatte auf gegossenen Betonfüßen. Nichts wackelt, was nicht wackeln soll. Der Doktor ist mit Adlatus Schanditt im Arbeitszimmer nebenan. Freie Bahn für MC und mich im Lageraum. Beide Räume sind schallisoliert nach ISO-Norm, MC und ich brauchen uns keinen Zwang anzutun.

"Drehst du dich um, Vaganca?"
Während er mich von hinten nimmt, hält er sich an meinen Haaren fest. Wieso müssen Männer beim Sex den Frauen in den Haaren ziehen? Oder gerate nur ich immer wieder an solche Typen?
"Pass auf die Kette auf, du zerreißt sie", warne ich MC. MC hat mir eine Perlenkette geschenkt. Die echten Perlen hatten ihn 40.000,- beim Juwelier Esther und dann noch ein Candle-Light-Dinner im "Steiner Hof" gekostet, damit er sie mir beim ersten Mal selbst anlegen durfte. Heute Nacht trage ich Perlen ihm zuliebe. Nackte Haut, verziert nur mit Pumps und Perlen - das macht den befehlsgewohnten Bulettenboss, der zu schnell zu viel Geld mit seiner Franchise-Braterei verdient hat, handzahm.
Jetzt wird es schön, er beweist Gefühl.
Mein Oberkörper bäumt sich auf, ich beiße mir auf die Unterlippe, um nicht zu schreien: Man braucht das Glück nicht herausfordern. In meine Seiten graben sich seine Fingerspitzen, so fest, dass sie fast die Haut ritzen. Der Körper bebt und zuckt. Tierisches Begehren flammt auf, frisst sich durch alle Bedenken, lodert hell und gierig.
"Jaah, ja, jaaahh, ja, o MC!"
Ich besitze schon immer ein Gefühl für Timing. Es ist wichtig in meinem Beruf, meinem Ex-Beruf. Erschöpft sinkt MC auf die große Lage, und ich fingere den geheimen Schlüssel mit dem abgenutzten "Abus"-Aufdruck aus meinem Lacktäschchen. Die Tasche lege ich zurück, ziehe mir die Robe mit dem Nerzkragen über (ein Geschenk des Doktors), hüpfe vom Natursteintisch und öffne einen Spalt weit die ledergepolsterte Tür, die auf den Gang führt. Stimmengewirr und die Musik der vom Doktor engagierten Combo schallen herein. Eine Etage tiefer ist die Party auf dem Höhepunkt. Nebenan treten der Doktor und Adlatus Schanditt aus dem Arbeitszimmer auf den Gang.
"... nur noch eine Minderheit überlebt durch eigene Erwerbskraft." Der Doktor legt den Arm auf Schanditts Schulter. "5,1 Millionen Menschen erhalten Arbeitslosengeld 2, mehr als 1,9 Millionen bekommen Sozialhilfe und ähnliche Leistungen."
Schanditt nickt, hat aber keine Meinung. Ohne mich zu bemerken, gehen sie an mir vorbei zur Freitreppe, die unten im Empfangssaal der Jugendstilvilla endet.
"Nur 41 Prozent leben noch von ihrer Erwerbsarbeit."
"Also leben lediglich vier von zehn Deutschen von dem, was sie im Markt verdienen", folgert Schanditt.
Der Doktor überblickt von der Balustrade aus die Gesellschaft: "Die obersten fünf Prozent der Steuerzahler erbringen ein Viertel des gesamten Einkommenssteueraufkommens. Wir sollten aufpassen, diese Leistungsträger nicht zu vergraulen, indem wir sie ständig attackieren."
"Aber was sollte die Elite tun, wie ausweichen?"
"Sie könnten abwandern. Schweiz, Österreich, die Grenzen sind offen." ..........


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